Kloster verliert Pächter: Ernster Winzer hilft aus

Pressebericht

Rheinzeitung Kreis Cochem-Zell vom Mittwoch, 17. Oktober 2018:

Es ist ein fantastisches Jahr für die Winzer an der Mosel. Doch während die meisten Betriebe den Jahrgang bereits in die Keller gebracht haben, hängen die Weinberge des Klosters Ebernach in Cochem noch voller Trauben. Der australische Winzer Martin Cooper, der das 345 Jahre alte Weingut vor vier Jahren übernahm, ließ den Betrieb und die Ernte im Juli zurück und arbeitet nun offenbar bei einem Weingut in Österreich. Doch was wird nun aus den Trauben und dem Klosterweingut?

Zum Kloster Ebernach gehört ein traditionsreiches Weingut. Doch jetzt müssen sich die Franziskanerbrüder einen neuen Pächter suchen. Foto: Kevin Rühle

Zum Kloster Ebernach gehört ein traditionsreiches Weingut. Doch jetzt müssen sich die Franziskanerbrüder einen neuen Pächter suchen. Foto: Kevin Rühle

Vor wenigen Wochen erreicht die Winzer im Kreis eine ungewöhnliche E-Mail. Das Kloster Ebernach sucht nach einem Winzer, der kurzfristig die Lese von mehr als vier Hektar Wingert übernimmt. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, in einem Jahr, in dem die Lese vieler Betriebe bereits die zugelassenen Höchstmengen übersteigt. Und nicht nur Weinberge des Klosters sind betroffen, auch in Pommern und Valwig hat der vor vier Jahren noch als Innovator gefeierte australische Pächter Flächen zurückgelassen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Kloster Ebernach und dem Pächter wurde in beiderseitigem Einvernehmen beendet“, nimmt das Kloster Ebernach schriftlich Stellung. Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz wollen in den kommenden Monaten in aller Ruhe über die Zukunft des Klosterweinguts entscheiden. Dass dies jetzt nötig ist, überrascht. Der Pachtvertrag mit Cooper lief eigentlich über 25 Jahre. Doch die Zusammenarbeit schien schwierig, entsprechende Angebote aus der Region lehnte der 44-jährige Australier ab. „Das war ihm alles nicht gut genug“, erinnert sich Weinbaupräsident Rolf Haxel aus Cochem, der in diesem Fall vermittelt.

Peter Göbel, Winzer aus Ernst, hat die Lese schon hinter sich. Vier Wochen lang erntete er mit seinen Mitarbeitern die Trauben, doch nun legt der Moselaner eine Extraschicht ein. „Es wäre einfach zu schade gewesen, die Trauben hängen zu lassen“, sagt Göbel, der nun für das Kloster in die Bresche springt. „Meine Mitarbeiter halten mich schon für verrückt“, sagt der Ernster Winzer und lacht. Göbel hat mit der Lese bereits begonnen, am Freitag werden die letzten Steilhänge per Hand gelesen. „Wir werden einen Klosterwein ausbauen“, verspricht der Ernster Winzer. Dazu mussten allerdings auch Hürden genommen werden, denn eigentlich werden die Flächen viel früher angemeldet. „Die Landwirtschaftskammer und die Weinkon-trolle haben aber zugestimmt“, berichtet Rolf Haxel.

In Pommern und Valwig bleiben die Trauben auf etwa drei Hektar Fläche hängen. „Wir sind nicht berechtigt, die Trauben zu ernten“, sagt Winzermeisterin Eva-Maria Vallendar, die ebenfalls Flächen an den Australier verpachtet hat. Der Vertrag sei gültig, man schaue sich aber bereits nach einem anderen Pächter um. „Er ist halt nicht mehr vor Ort“, sagt die Winzerin. Und auch im Valwiger Herrenberg bleiben die Trauben wahrscheinlich hängen. Nach Informationen unserer Zeitung ist allerdings die Familie des Australiers derzeit sehr bemüht, die Situation zu retten. Die Aussage von Martin Cooper gegenüber der Wochenzeitung „Cochem-Zell am Wochenende“, er wolle weiterhin an der Mosel „konsequent ökologischen Weinbau betreiben“, scheint zumindest fraglich, da nicht alle Flächen, die er bewirtschaften sollte, von ihm gepachtet wurden. Die Besitzverhältnisse sind kompliziert, heißt es. Derzeit führt das Kloster Ebernach allerdings schon Gespräche, um einen Nachfolger für das Weingut zu finden. Ein finanzieller Schaden sei nicht entstanden. Mit Cooper selbst, der derzeit offenbar als „Head Winemaker“ bei einem großen Weingut an der Grenze zu Ungarn arbeitet, konnte die RZ bisher nicht für einen Kommentar erreichen.

Text: Rheinzeitung Kevin Rühle 17.10.2018

Lesetag am 19.10. „Wir retten die Klostertrauben“

Am Freitag den 19. Oktober kann jeder der Interesse an der Rettung der Klostertrauben hat mit ernten gehen.

Peter GöbelBeginn ist um 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und dann von 13.00 – 17.00 Uhr. Federweißer, Wein, Sekt, Wasser und Zwiebelkuchen sowie Leseeimer und Scheren stehen zur Verfügung. Mit festem Schuhwerk geht es in die Weinlage des „ Bischofstuhls“. Treffpunkt ist am Glockenturm direkt am Kloster Ebernach und wir richten einen Transfer von Cochem ein.

Als Dankeschön gibt es nach dem Ausbau des hier gelesenen „Klosterweins“ je Erntehelfer eine Flasche und ein Lesezertifikat.

Anmeldung: direkt auf dem Weingut Tel. 02671/7444 oder peter@goebel-schleyer.com

Wir retten die Klostertrauben!

Klostertrauben

Wir retten die Klostertrauben!

Nach nur 4 Jahren ist kurzfristig die Zusammenarbeit zwischen dem Pächter des Klosterweingutes Ebernach und dem Kloster beendet worden. Nun müssen sich die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz selbst um die Ernte kümmern. Dabei sollte der Pachtvertrag 25 Jahre dauern. So heißt es in einem Zeitungsartikel.
Da das Kloster selbst keine Möglichkeiten hat die Trauben zu ernten und zu verarbeiten, sind wir in die Breche gesprungen um die Trauben zu retten. Mit der Verwaltung haben wir uns auf einen reellen Preis für die Trauben geeinigt. Gerade in einem Jahr wie diesem, wäre es zu schade die Trauben hängen zu lassen!

Walnussmarkt 23.09. in Ernst

Am Sonntag den 23. September 2018 findet wieder der Walnussmarkt mit musikalischem Frühschoppen in Ernst statt.

WalnussAb 10.30 Uhr haben wir unseren Stand mit vielen Produkten rund um die Walnuss geöffnet. Probieren Sie unsere Liköre und Feinkostprodukte zum Thema „ Walnuss“, auf dem Festplatz unten am Moselufer. Dabei gibt es musikalische Unterhaltung, Weinausschank, Verkauf von Walnuss-Bratwurst, Kaffee und Kuchen und verschiedene Handwerksstände. Um 15.00 Uhr werden Walnüsse aus einigen Bäumen geschlagen.

In diesem Jahr haben wir wieder einiges neues dabei.

Vieles kommt von der grünen Walnuss: Hier haben wir einen Likör, eine Dessertsoße, ein Pesto und natürlich auch wieder die eingemachten grünen Walnüsse im Programm. Neu ist auch unser Senf mit Walnüssen. Probieren Sie dies und weitere Leckereien aus unserer Genussmanufaktur. Als Abkühlung haben wir Walnusseis dabei. Mmh einfach lecker!

In unserem Stand präsentieren wir auch verschiedene Produkte rund um den roten Weinbergpfirsich, wie Konfitüren, Liköre, Essige und Senf.

Weinlesetag im Weingut am 5. Oktober 2018

Seien Sie dabei, bei unserem neuen Event auf dem Weingut, den „Weinlesetag“ am 5. Oktober 2018

WeinlesetagWir gehen gemeinsam Traubenlesen und anschließend werden die Trauben im Keller gepresst. Begrüßung mit Sekt, Mittagessen im Weinberg, Nachmittags Abschluss in unserer Kellerei mit Weinprobe. Zum Abschluss gibt es noch eine Urkunde und ein Abschiedsgeschenk.

Kostet: 28,- € pro Person

  • Treffen ist um 9.30 Uhr im Weingut bei Kaffee, kleinem Snack und einem Glas Winzersekt
  • Die passenden Werkzeuge wie, Rebschere, Leseeimer und Pflaster werden verteilt
  • 10.00 Uhr  ist Abfahrt zum Weinberg, dort werden Sie unter fachlicher Anleitung in die Qualitätsorientierte Handlese eingewiesen
  • Gelesen wird bis 12.00 Uhr mit anschließender Vesper im Garten des Weingutes
  • Von 13.00 bis 15.00 Uhr geht es wieder in den Weinberg zum Traubenlesen
  • Nun geht es ins Weingut wo die Trauben direkt unter ihrer Mithilfe verarbeitet werden
  • Anschließend gibt es noch einen Betriebs Rundgang mit Weinprobe
  • Zum Abschied bekommt jeder ein Goodie Bag mit nach Hause

Anmeldung:

E-Mail: info@goebel-schleyer.com

Tel.: 02671 7444

 

 

Neu: Weinbergpfirsichkuchen

Unser neues Kuchen-Rezept:Weinbergpfirsickuchen

Backen Sie einen leckeren Weinbergpfirsichkuchen nach unserem neuen Rezept, mit frischen oder eingelegten Früchten.  Einfach zu backen und gelingt auch ungeübte Bäcker und Bäckerinnen.

Zutaten:
125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
140 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
2 EL Sahne
3-4 frische Weinbergpfirsiche
2 EL Zucker
1 TL Zimt
Für die Form:
Butter, Mehl oder Semmelbrösel


Den Backofen auf 175 ° C vorheizen. Eine Springform einfetten und mit Mehl oder Semmelbrösel bestreuen. Die Pfirsiche schälen, entsteinen und in Scheiben schneiden. Mit Zucker und Zimt vermischen.

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine kräftig rühren. Die Eier einzeln unterrühren und gut vermischen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Sahne unterrühren. Den Teig in der Springform verteilen und die Pfirsichscheiben drauflegen.

In den unteren Teil des Backofens stellen und ca. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Mit leicht geschlagener Sahne und Weinbergpfirsichmus servieren.

Tipp: Benutzen Sie statt frische Weinbergpfirsiche eingelegte Früchte (gut abtropfen lassen) oder 2-3 Äpfel. Probieren Sie auch: statt Puderzucker, vor dem Backen mit Hagelzucker bestreuen.


Rezept & Foto: Annica Ljung-Göbel

Federweißer

FederweißerHerbstzeit ist Federweißerzeit

Der Herbst ist im Anmarsch. Bei uns hat der Verkauf von Federweißer begonnen, und am liebsten genießen wir ihn zusammen mit einem Stück deftigen Zwiebelkuchen.

Wenn Sie eine Flasche mit nach Hause nehmen möchten, denken Sie daran die Flasche Aufrecht zu transportieren. Im Deckel befindet sich eine Öffnung, damit der Traubenmost weiter gären kann.

Was ist denn Federweißer?

In Gärung befindlicher Traubenmost. Die Federweißen Schwebstoffe in der Flasche haben dem jungen Wein auch seinen Namen gegeben. Genannt wir das Getränk auch “Sauser“, “Rauscher“ oder “Bitzler“, je nach Region.

Weinbergpfirsich Erntemarkt am 15. – 16. Sept.

Weinbergpfirsich Erntemarkt in Cochem

Weinbergpfirsich

Regionaler geht es kaum,

Neben dem Wein und den Reben gibt es hier an der Mosel eine weitere Spezialität. Der Rote Mosel Weinbergpfirsich. Im Frühjahr tragen die Bäume zartrosafarbene Blüten und gerade jetzt im Herbst sind die kleinen roten Früchte reif.

Am 15. und 16. September können Sie auf dem Weinbergpfirischmarkt in Cochem die Frucht und viele Spezialitäten die aus der Frucht hergestellt oder veredelt werden probieren. Unseren Stand finden Sie direkt neben der Touristinformation. An diesen Tagen verkaufen wir auch die frischen Früchte und Pfirsichbäume die direkt aus dem Stein gezogen sind.

Freuen Sie sich mit uns auf den Markt und besuchen Sie uns und probieren Sie z.B. unseren Pfirischtraum (Secco vom Weinbergpfirsich ). Geöffnet 10.00 – 18.00 Uhr.

Heimat- und Weinfest in Ernst

Weinfest in Ernst, Weinmajestaeten-Lydia-und-Stefanie

Bild: Foto Ferrlein, www.lisaferrlein.de

Heimat- und Weinfest in Ernst

Traditionelles Heimat- und Weinfest auf dem Festplatz am Moselufer.
Weinmajetäten, Folklore, viel Musik, Stimmung und gute Laune rund um den Wein.

Highlights:

Freitag: Feuerwerk “Funkelnder Herrenberg”
Sonntag: Großer Festzug und 15. Intern. Entenrennen der Mosel

Festprogramm:

Freitag 17. August 2018

18.00 Uhr: Weinbrunnen und Weingarten sind geöffnet

20.00 Uhr: Tanz und Stimmung, Festzelt Tanzband „Gooseflesh“, Festplatz Musikverein KF “De Noorderzonen Noorderwijk“ aus Belgien

22.00 Uhr: Brillantfeuerwerk „Funkelnder Herrenberg“,

Samstag 18. August 2018

14.00 Uhr: Weinbrunnen und Weingarten sind geöffnet

14.30 Uhr: Empfang der Ehrengäste im „Alten Eichamt“, Abholen der Weinkönigin Lydia mit ihrer Weinprinzessin Stefanie mit den Ehrengästen und dem Spielmanns- und Fanfarenzug Ernst.

15.30 Uhr: Eröffnung des Weinfestes, Ehrung langjähriger Festgäste, Konzert „Big Band“ Spielmanns- und Fanfarenzug Ernst

19.30 Uhr: Stimmung und Tanzmusik der Spitzenklasse. Festzelt, „Schwarzwald-Quintett“, Festplatz, „Musikverein Gondershausen“

22.00 Uhr: Einzug der Weinmajestäten

Sonntag 19. August 2018

11.00 Uhr: Abholen der Weinmajestäten mit der Winzerkapelle Pommern. Begrüßung durch die Weinkönigin,
Ehrung langjähriger Festgäste. Frühschoppen mit der Winzerkapelle Pommern.

14.00 Uhr: Große Kaffee- und Kuchentafel, Ernster Hausfrauen präsentieren ihre Back- und Konditorenkünste.

14.30 Uhr: Unterhaltung auf dem Festplatz mit dem Musikverein Löf e.V.

15.00 Uhr: Historischer Festzug – Leben und Arbeiten im Moseldorf anno dazumal. Viele Fussgruppen, Motivwagen und Musikkapellen. Spielmannszug Rot-Weiß Illerich, Winzerkapelle Pommern, „ Äjefassdoudengeler“ aus Ediger-Eller, Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiw. Feuerwehr Ernst, Weinmajestäten aus dem Ferienland Cochem, Ernster Weinmajestäten

16.30 Uhr: Abgabeschluss für Rennenten am Festplatz

Ca. 17.30 Uhr: Start zum 15. Internationlaen Rennenten-Rennen

Ca. 18.30 Uhr: Siegerehrung und Preisverleihung, Bekanntgabe der Gewinner.

20.00 Uhr: Stimmung und Tanz im Festzelt mit der Partyband „Feinherb“

Montag 20. August 2018

14.00 Uhr: Große Kaffee- und Kuchentafel

15.00 Uhr: Spiele, Spaß und Spannung für alle kleinen Besucher.

20.00 Uhr: Stimmungsvoller Abend mit der Tanzband „Top Four“

21.00 Uhr: Einzug der Weinmajestäten, Ernster Marktfrauen servieren Ernscher Käs und Brot. Gemütlicher Ausklang des Weinfestes.